Psychotherapie nach Richtlinienverfahren  

Psychotherapie unterstützt Menschen dabei, ihre Lebenserfahrungen besser zu verstehen und ihre Selbstwahrnehmung zu erhöhen. Gemeinsam werden Ziele festgelegt und Strategien entwickelt, um Probleme zu lösen und neue Perspektiven einzunehmen. Ein zentraler Aspekt ist das Wahrnehmen, Regulieren und Ausdrücken von Gefühlen und Bedürfnissen. Die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten, die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Klärung sowie Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Therapie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit belastenden emotionalen Erfahrungen und dem Erlernen neuer Verhaltensweisen zur Reduktion von Symptomen. Unter therapeutischer Anleitung setzen sich Patienten mit herausfordernden Situationen auseinander, um diese besser bewältigen zu können und ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Aufgrund der zentralen Lage meiner Praxis stehe ich Ihnen für Psychotherapie in Hamburg Blankenese, Hamburg Rissen, Wedel und Kreis Pinneberg zur Verfügung.

Therapeutische Schwerpunkte 

  • Affektive Erkrankungen wie Depressionen und bipolare Störungen 
  • Persönlichkeitsstörungen 
  • Angststörungen und Zwangsstörungen 
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) 
  • Anpassungsstörungen 
  • Psychotische Störungen wie Schizophrenie und schizoaffektive Störungen 
  • Essstörungen 
  • Somatoforme Störungen
  • Psychologische Faktoren bei andernorts klassifizierten Erkrankungen wie beispielsweise Post-Covid oder anderen (chronischen) somatischen Erkrankungen 

Mein Vorgehen

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine der am besten erforschten und wirksamsten Methoden der Psychotherapie. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass Denken, Fühlen und Verhalten eng miteinander verbunden sind und unser Wohlbefinden beeinflussen. Ich helfe Ihnen, ungünstige Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und gezielt zu verändern, indem ich wissenschaftlich fundierte Techniken anwende, die sich in der Praxis bewährt haben. 

Zusätzlich nutze ich emotionsaktivierende, schematherapeutische und achtsamkeitsbasierte Verfahren. 

Weitere Informationen zu den verschiedenen Verfahren in der Psychotherapie finden Sie beispielsweise auf folgender Website:
Übersicht über die Psychotherapie-Verfahren | DPtV  

Ablauf

Der Ablauf einer Psychotherapie gliedert sich in mehrere wichtige Phasen, die dazu dienen, eine fundierte Diagnose zu stellen, eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung aufzubauen und einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln und umzusetzen. 

Hier ist eine Übersicht über die typischen Schritte:

  1. Psychotherapeutische Sprechstunde: Die erste Phase beginnt mit einer Sprechstunde, in der Sie die Möglichkeit haben, Ihr Anliegen darzustellen und erste Fragen zu klären. In diesem ersten Gespräch geht es darum einen Eindruck von Ihrer aktuellen Situation, Ihren Beschwerden und Ihren Therapiebedürfnissen zu gewinnen.
  2. Probatorische Sitzungen: Im Anschluss folgen bis zu vier probatorische Sitzungen. Diese Sitzungen dienen dazu, eine detaillierte Diagnostik durchzuführen und eine therapeutische Beziehung aufzubauen. In dieser Phase können sowohl die Therapeutin als auch die Patientin überprüfen, ob die Zusammenarbeit passend erscheint. Es werden erste Therapieziele formuliert und ein Behandlungsplan erstellt.
  3. Beantragung der Therapie: Nach den probatorischen Sitzungen wird entschieden, ob eine Kurz- oder Langzeittherapie notwendig ist. Bei einer Kurzzeittherapie werden bis zu 24 Sitzungen beantragt, während eine Langzeittherapie bis zu 60 Sitzungen umfassen kann. Ich unterstütze Sie bei dem Antrag bei der Krankenkasse. 
  4. Therapiephase: Nach der Bewilligung der Therapie durch die Krankenkasse beginnt die eigentliche Therapiephase. Hier werden die zuvor festgelegten Therapieziele systematisch bearbeitet. Die Sitzungen finden in der Regel wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. In dieser Phase werden verschiedene therapeutische Methoden und Techniken angewendet, die individuell auf die Bedürfnisse eines Patienten abgestimmt sind.
  5. Evaluation und Abschluss: Im Laufe der Therapie werden regelmäßig Fortschritte evaluiert und gegebenenfalls der Therapieplan angepasst. Am Ende der Therapiephase wird eine Abschlussbewertung durchgeführt, um den Therapieerfolg zu dokumentieren und die Patientin auf die Zeit nach der Therapie vorzubereiten. Hier werden Strategien besprochen, die der Patientin helfen sollen, die erreichten Fortschritte zu stabilisieren und eigenständig weiterzuführen. 

Häufig gestellte Fragen